Batterie – mit voller Kraft am Start

Wie man noch mehr an Leistung aus der Fahrzeugbatterie herausholen kann und sie auch in der kalten Jahreszeit topfit bleibt.

Aktiv halten und mobil bleiben

Ein unregelmäßiges Fahrprofil mit hohen Standzeiten und viel Kurzstreckeneinsatz im teilentladenen Zustand kann zu einer verkürzten Batterielebensdauer führen. Denn inaktive Batterien entladen sich. 

Dabei lagert sich Bleisulfat an den Bleiplatten ab und behindert den Stromfluss. Die Batteriekapazität und die Kaltstartleistung sinkt. Ein Erhaltungsladegerät hält die Batterie aktiv und verhindert Sulfatierung.

Sicher durch den Winter

Bei Kälte nimmt die Startleistung der Batterie ab: Sobald die Außentemperatur unter 0 Grad Celsius fällt, wird eine Fahrzeugbatterie nicht mehr ausreichend geladen. Bei großer Kälte treten im Motor hohe Reibungswiderstände auf, das Motorenöl ist zähflüssig. Gleichzeitig erleidet die Batterie Krafteinbußen, da die chemische Reaktion durch die Kälte träger wird. 

Bereits bei leichten Minusgraden benötigt der Motor rund 50 Prozent mehr Startstrom. Das Leistungsvermögen einer gut geladenen Starterbatterie liegt dann nur noch bei maximal 80 Prozent. Diese Schere geht bei tieferen Temperaturen noch weit auseinander. Erschwerend kommt dazu, dass Starterbatterien unter 0 Grad Celsius quasi keine Ladung mehr aufnehmen. 

Bei Startproblemen im Winter empfiehlt es sich, in einem Zug nicht öfter als fünf bis zehn Sekunden zu starten. Anschließend braucht die Batterie eine Minute Erholungspause, bevor erneut gestartet wird. Zusatzverbraucher wie Gebläse, Licht, Heizung und Radio sollten erst nach dem erfolgreichen Start wieder aktiviert werden. 

Für den Winterschlaf helfen spezielle Ladegeräte

Bei saisonal betriebenen Fahrzeugen, wie Oldtimern, Freizeitmobilen oder Zweit- und Drittfahrzeugen sowie oder bei extremen Kurzstreckeneinsätzen helfen der Batterie Ladegeräte mit Ladeerhaltungsfunktion.  

Falls die Batterie im Fahrzeug verbleibt, Minusklemme abnehmen. Die Batterie unbedingt trocken und kühl aber frostfrei lagern. Spätestens ab einer Ruhespannung von unter 12,5 Volt nachladen. 

Starthilfe - ja, aber richtig

Starthilfe von Auto zu Auto kann beim Abklemmen zu Spannungsspitzen führen und dabei die Elektronik des Fahrzeugs beschädigen oder sogar zerstören. Daher bei Gebrauch von Starterkabeln unbedingt nachstehende Anleitung befolgen:

  • Bei Starthilfe mit Starterkabel empfiehlt sich der Gebrauch von genormten Starterkabeln (z.B. nach DIN 72 553).
  • Gebrauchsanweisung der Starterkabel beachten.
  • Nur Batterien gleicher Nennspannung verbinden.
  • Anklemmen: Beide Kfz-Motoren aus.
  • Zuerst die beiden Pluspole miteinander verbinden, dann den Minuspol des Spenderfahrzeugs mit einer metallisch blanken Stelle am hilfsbedürftigen Fahrzeug abseits von der Batterie verbinden. (Hinweise des Fahrzeugherstellers beachten).
  • Jetzt hilfsbedürftiges Fahrzeug maximal 15 Sekunden starten, dabei Spenderfahrzeug nicht starten.
  • Abklemmen: Kabel in umgekehrter Reihenfolge trennen.

Tipp zum Batteriekauf 

Zum Schluss noch ein Tipp des Experten zum Batteriekauf: Der massiv erhöhte Onboard-Energiebedarf in modernen Autos (bis zu 100 Verbraucher und 5.000 Watt Spitzenleistung) stellt hohe Anforderungen an Starterbatterien. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass die Kapazität der Nachrüstbatterie größer oder zumindest gleich groß der Originalbatterie ist!

„Richten Sie Ihre Kaufentscheidung für eine Batterie immer primär nach der Kapazität aus und nicht nach dem Kaltstart! Die Kaltstart-Funktion einer Starterbatterie wird mehr und mehr von der Funktion bzw. dem Bedarf der Onbord-Energieversorgung abgelöst. Nachträglich eingebaute Verbraucher absorbieren viel Energie. 

So hat sich die Kaltstart-Anforderung seit Einführung der TDI-Motoren Ende der 1990er/Anfang der 2000er Jahre quasi nicht erhöht. Dagegen ist der Energiebedarf speziell in den vergangenen fünf bis sieben Jahren sprunghaft gestiegen. In heutigen Fahrzeugen ist dieser im Durchschnitt doppelt so hoch wie noch vor 15 Jahren.“, so Peter Fischer, Obermeister der KFZ-Innung Mönchengladbach.

 


 

Vorsicht, Pollen im Anflug!

So niedlich und doch so aggressiv. Während sich die einen über die blühenden Kätzchen der Hasel freuen, beginnt mit ihrem Pollenflug für viele Allergiker schon mitten im Winter das jährliche Martyrium: tränende, juckende Augen, Niesattacken, schniefende Nase. 

Die Betroffenen klagen über Müdigkeit, Atemnot und Schlafstörungen. 
Unbehandelt droht sogar ein allergisches Asthma.

Von den rund zwölf Millionen Allergikern ab 14 Jahren in Deutschland leidet nach eigenen Angaben ein Viertel unter Heuschnupfen. "Das ist nicht nur belastend, sondern vor allem im Straßenverkehr gefährlich", sagt Peter Fischer von der Mönchengladbacher KFZ Innung. 

Augen zu und durch – das wäre der schlechteste Rat, wenn niesende Autofahrer sekundenlang im Blindflug unterwegs sind. Sie sind zudem unkonzentriert, müde und sehen schlechter als gewöhnlich.  Alles gute Gründe, sich rechtzeitig auf die Pollenzeit einzustellen, damit jeder durch- und aufatmen kann.

  • Pollenfilter wechseln. Pollenfilter halten die kleinen Quälgeister fern. Besser noch sind Aktivkohlefilter, die zusätzlich gesundheitsschädigende Gase und Gerüche abfangen. Allergiker sollten penibel auf den regelmäßigen Wechsel spätestens nach einem Jahr und laut Herstellervorgaben achten, den Filter besser noch öfter tauschen.  

    Höchste Zeit dafür wird es, wenn die Scheiben beschlagen, sich innen ein schmieriger Film legt und es im Auto müffelt. Das Portal www.mein-allergie-portal.com informiert jährlich über die Angebote der Hersteller: Welche Filter sind eingebaut? Wann wird der Wechsel fällig? Wie teuer ist der Tausch? 
  • Auto reinigen. Der beste Filter nutzt wenig, wenn das Auto nicht regelmäßig geputzt wird. Nach der Wäsche mit Wachs fürs Abperlen der kleinen Pollen-Plagegeister geht's ans Eingemachte: Polster, Teppiche, Ablagen, alle Ritzen, alle Rillen sollen sauber sein.  
  • Pollenkalender studieren. Erlen-Allergiker können 2018 ein wenig aufatmen, Birken-Allergiker nicht. Die Stiftung Deutscher  Polleninformationsdienst (PID) gibt täglich die Pollenvorhersage heraus.
  • Beipackzettel lesen. Medikamente helfen, haben vereinzelt aber auch Auswirkungen auf die Fahrtauglichkeit. In der Regel nimmt die Reaktionsgeschwindigkeit ab. Das Gefährliche: Im Vergleich zum Alkohol gibt es keine Grenzwerte. Kommt es unter Medikamenteneinfluss zu einem Unfall, drohen rechtliche Konsequenzen. Arzt, Apotheker und der Beipackzettel informieren über die Nebenwirkungen.

 

Mobilität in 360-Grad-Geschichten

Carsharing, E-Autos oder autonomes Fahren – Autofahren verändert sich.

Unter dem Titel "Deine Autohäuser" startet der ZDK eine neue Imagekampagne mit Virtual-Reality-Filmen. Menschen wollen immer öfter Mobilität flexibel nutzen, erwägen Aspekte des Umweltschutzes und wollen Sicherheitssysteme, die Gefahren verhindern. Erster Ansprechpartner für Autofahrer und damit Motor dieser Entwicklung sind circa 16 000 markengebundene Autohäuser in Deutschland. Jetzt zeigt die Branche mit kurzen Virtual Reality (VR)-Episoden, wie sich Händler im Wandel der Mobilität aufstellen.

Unter dem Titel „Deine Autohäuser“ erzählen 360-Grad-Videos kurzweilige Geschichten rund um veränderte Ansprüche der Autofahrer und wie Autohäuser diese heute schon erfüllen.

 


Unter dem Titel "Deine Autohäuser" startet der ZDK eine neue Imagekampagne mit Virtual-Reality-Filmen. Foto: ProMotor/World of VR   Foto: ProMotor/World of VR

 

 

Als Mittler der Autohersteller auf Basis eigener Ideen bringen Autohäuser innovative Konzepte für ihre Kunden nach vorne: Während große Carsharing-Anbieter die Idee flexibel genutzter Mobilität in großen Städten etablieren, sind es Autohäuser, die immer mehr auch in ländlichen Regionen Carsharing ermöglichen.

Autohäuser engagieren sich, um der Elektromobilität zum Durchbruch zu verhelfen. Sie halten Probefahrzeuge vor und erweitern vielfach mit ihren Ladestationen das bundesweite Netz. Neue Mobilitätsdienste und alternative Antriebe sind nur zwei Themen, die der Branchenverband ZDK im Jahresverlauf 2017 verfilmen wird.

Am meisten Spaß bereiten die 360-Grad-Videos auf dem Smartphone mit VR-Brille, die den Zuschauer in die virtuelle Realität eintauchen lässt. Deshalb verlost die Kampagne sogenannte Cardboards auf Facebook. Aber auch ohne VR-Brille können sich Zuschauer im Video umsehen.

Das funktioniert auf dem Handy, indem sie es in die gewünschte Richtung bewegen. Am Desktop lässt sich die Ansicht per Maus in die gewünschte Richtung ziehen. Der erste VR-Film ist bereits online. Weitere Episoden werden 2017 folgen.

 


Ausbildung im Autohaus als 360-Grad-Geschichte 

Die neue Ausbildungsordnung für Automobilkaufleute ist ab August rechtskräftig. Das nimmt der ZDK zum Anlass, mit einem neuen Ausbildungsfilm online zu gehen. In einer 360-Grad-Geschichte erzählen Auszubildende was sie am Beruf Automobilkaufmann begeistert. Sie sprechen stellvertretend für über 90 000 Auszubildende, die derzeit im stationären Autohandel in kaufmännischen und technischen Berufen ausgebildet werden. Der neue Virtual-Reality (VR)-Film ist Teil der ZDK-Imagekampagne „Deine Autohäuser“.

Der Autohandel gehört zu den ausbildungsstärksten Branchen: Jeder vierte Mitarbeiter ist ein Auszubildender. „Autohaus-Unternehmer engagieren sich zudem oft ehrenamtlich für eine gute Ausbildung: Sie sitzen in Prüfungsausschüssen, arbeiten in der Kfz-Innung mit an Themen der Nachwuchsförderung und setzen sich für eine moderne Ausbildungsordnung ein, die mit dem rasanten Wandel der Mobilität schritthält“, weiß der Mönchengladbacher Lehrlingswart Frank Schumacher. Aktuelles Beispiel sei die neue Ausbildungsordnung für Automobilkaufleute: „Es ist heute unerlässlich für Automobilkaufleute, sich auch mit Werkstattprozessen und Fahrzeugtechnologien auszukennen. Sie müssen zudem in allen Fragen der modernen Kundenmobilität und bei digitalen Informationssystemen fit sein.“

„Natürlich ist es für uns wichtig zu wissen, was in der Werkstatt passiert“, bestätigt Nils. Der 21-jährige Auszubildende im Autohaus Wicke in Bochum hält die Kenntnisse von technischen Neuerungen an Fahrzeugen für essenziell in seiner Ausbildung. „Ohne das Wissen kann man dem Kunden nicht Rede und Antwort stehen.“ Er ist einer von vier Auszubildenden zum Automobilkaufmann, die in der aktuellen Virtual-Reality-Episode der ZDK-Imagekampagne „Deine Autohäuser“ schildern, was den Autoberuf zum ihrem Traumberuf macht. Die Kampagne erzählt in 360-Grad-Videos unter www.Deine-Autohäuser.de Geschichten rund um veränderte Ansprüche der Autofahrer und wie Autohäuser diese heute schon erfüllen.

 

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